Endlich Nichtraucher! Das Rauchen Aufhören! Endlich weg von den Zigaretten! Mehr Gesundheit, schönere Haut, bessere Küsse, Freude am Essen, Power im Alltag, frische Luft in der Wohnung und im Kleiderschrank – und dazu eine schöne Stange Geld als Belohnung. Wäre das nicht etwas? Natürlich! Und es ist eigentlich ganz einfach. Man muss nur eines dafür tun: aufhören zu rauchen. Braucht man dafür teure Seminare? Nein. Oder dicke Bücher, die man erst studieren muss? Auch nicht. Man muss nur das Rauchen Aufhören. 7 Tipps ermöglichen den Weg in die Zukunft als Nichtraucher – in ein ganz neues Leben. Ohne Qualm.
1. Motivation finden
Nur wer motiviert ist, tut sich leichter, zu gewinnen. Was für Annehmlichkeiten bietet ein Leben ohne Zigaretten, ohne Qualm?
Was motiviert für ein rauchfreies Dasein?
Ganz einfach: alle positiven Dinge, die den Nichtraucher vom Raucher unterscheiden: er lebt länger. Er lebt gesünder. Er ist attraktiver. Er sieht jünger aus. Er hat besseren und längeren Sex. Er hat wieder Spaß am Essen, weil er es schmecken kann. Er riecht den Duft von Blumen oder frischem Heu.
Viele Medikamente wirken besser und die Einnahme führt nicht zu Komplikationen. Auch die Schwangerschaft verläuft sicherer. All dies sind Ziele, die der Raucher schon in ganz kurzer Zeit erreichen kann. Er muss nur aufhören. Weg mit den Kippen. Niemand braucht sie. Die Schönheit eines rauchfreien Lebens sollte sich der Raucher immer wieder bildlich vorstellen. Das ist Motivation. Und die Zukunft ist ganz nah: sie beginnt genau in dem Moment , in dem der Raucher seine letzte Zigarette ausgedrückt hat.
2. Wetten abschließen
Sobald die die letzte Kippe ausgedrückt ist, sollten alle Freunde und Kollegen diesen Satz hören: “Ich rauche nie wieder.” Und dann: mit möglichst vielen Zweiflern Wetten abschließen. Der Nichtraucher weiß: die Wettsummen gehören ihm. Er lässt sich belohnen für eine ganz einfache Angelegenheit: nicht zu rauchen. Denn nach der letzten Zigarette weiß er: Rauchen ist völlig uninteressant. Das Rauchen Aufhören war ganz einfach.
3. Letzte Zigarette zelebrieren
Ein Abschied für immer. Endlich! In wenigen Minuten ist es soweit. Der Noch-Raucher kann sogar mit der letzten Kippe sprechen. Er kann ihr sagen: ich bin froh, dass ich Dich los bin. Ständig hast Du mir Geld aus der Tasche gezogen. Für nichts. Höchstens für meinen Raucherhusten und müffelnde Klamotten. Ab sofort bestimme ich selber über mich. Ich habe allen Grund, stolz auf mich zu sein. Ich vertreibe diesen kleinen stinkenden Idioten aus Tabak jetzt – für immer. Gratulation!
Aber: kommen jetzt nicht schreckliche Entzugserscheinungen? Nein. Die sind gerade Mal so unangenehm wie eine leichte Erkältung. Dieses Gefühl, das die Rauchentwöhnung begleitet, ist nach etwa zwei Tagen verschwunden.
4. Sport als Nikotinersatz
Zum neuen Leben des Nichtrauchers gehört Sport. Denn plötzlich hat die Lunge wieder richtig Luft zum Atmen. Sie ist kräftiger geworden. Nikotin hat die Lunge schlapp gemacht. Jetzt muss sich der Nikotinfreie nicht einmal zum Sport zwingen. Er treibt gern Sport, weil er das Bedürfnis danach hat. Sport ist das Gegenteil von Nikotin und deshalb der allerbeste Ersatz dafür.
5. Ernährung umstellen
Wer nicht mehr raucht, der wird zunächst einmal einen ordentlichen Appetit entwickeln. Kein Wunder: das Essen schmeckt wieder, weil sich die Geschmacksnerven neu bilden. Das ist der richtige Moment, die Ernährung umzustellen. Erste Maßnahme: falsche Ersatzstoffe wie Zucker (zum Beispiel in Schokolade aber auch Fastfood mit Ketchup) vermeiden. Stattdessen lieber Obst essen. Zweite Maßnahme: fettreiche und stark zuckerhaltige Lebensmittel meiden!
6. Stress vermeiden
Der Raucher greift in Stresssituationen fast zwanghaft zur Zigarette. Der Stress verschwindet dadurch natürlich nicht. Aber es funktioniert wie ein Zwangsmechanismus. Der Nichtraucher sollte, seiner Gesundheit zu Liebe, nun endlich dem Stress begegnen und ihn abbauen. Meditation kann kleine Wunder bewirken – zum Beispiel in Form von Meditations-CD’s. Auch Yoga ist ein Mittel gegen Stress und für wohltuende, tiefe Entspannung. Wenn der Körper vom Nikotin befreit ist, ist es endlich auch Zeit, ihn von Hektik, Stress und Anspannung zu befreien. Eine Wohltat!
7. Sich etwas gönnen
Wer nicht raucht, ist gut zu sich und seinem Körper. Die Haut zum Beispiel verjüngt sich sichtbar schon nach wenigen Tagen. Das sollte doch belohnt werden! Ein paar neue Klamotten, eine neue Frisur…. Was immer das Nichtraucherherz begehrt. Sich etwas gönnen heißt: das neue Selbstwertgefühl, den Stolz auf sich selbst auch äußerlich zu zeigen.
Ziel: Endlich Nichtraucher
Wer raucht, gleicht einem Menschen, der sich mehrmals am Tag einen Hammer auf den Fuß fallen lässt. Weil es so schön ist, wenn der Schmerz nachlässt. Irgendwann wird der Fuß rot und blau. Das Gehen fällt immer schwerer. Der Hammerfan wird behaupten: ich kann damit einfach nicht aufhören. Doch was er da tut, ist völlig sinnlos. Genau so wie das Rauchen. Es pumpt Gift in den Körper, das den Geist leicht benebelt. Die Wirkung lässt schnell nach. Dann schreit der Körper nach mehr. Wenn man ihn Schreien lässt, wird er immer leiser. Nach etwa zwei Tagen hört man ihn nicht mehr – die Rauchentwöhnung ist vorbei. Der einfachste Weg, mit dem Rauchen aufzuhören, ist: aufzuhören. Und das rauchfreie Leben kann endlich durchstarten.
Bildquellen in dieser Reihenfolge: uschi dreiucker / pixelio.de (ersten beiden Fotos) Rainer Sturm / pixelio.de (drittes Bild)